Alter Bergbau in Stockum

Drei der älteren Verleihungen in Stockum sind
1752 die Zeche Steinbergerbank,
1769 die Gewerkschaft Stephanie und
1785 die Zeche Margaretha.

Diese drei wurden 1832 zur Zeche Ver. Wallfisch konsolidiert.
Ver. Wallfisch hatte 1850 eine Belegschaft von 11 Mann. Hauptabnehmer der Kohlen war die Glasfabrik der Gebrüder Müllensiefen am Crengeldanz. 1855 ist man zum Tiefbau übergegangen.

Ein Zusammenschluß von Ver. Wallfisch mit der Zeche Crengeldanz erfolgte 1873, wobei der Name Ver. Wallfisch beibehalten wurde. 1895/96 konsolidierten Ver. Wallfisch mit Ringeltaube in Armen und Franziska Tiefbau in Witten.

Die Abteufung eines neuen Schachtes unter dem Namen Düren wurde 1902 vorgenommen. Doch schon 1904 wurde der Schacht Düren stillgelegt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg förderten für einige Jahre noch wenige Betriebe, darunter die Gewerkschaften Ringeltaube 11, Kattloh und Imberg. Das stattliche spätklassizistische Schachthaus der Zeche Wallfischbusch, erbaut um 1850, wurde mit erheblichem Aufwand restauriert.

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Aktuelle Neuigkeiten über den Bergbau:

Saarland:

RAG-Pressemeldung zum Bergbau im Saarland

und die Ansichten der Bergbaugegber