Alter Bergbau - Zeche Helene
Im Ortsteil Heven der Stadt Witten hat früher die Zeche Helene Bergbau betrieben.

Die Zeche Helene (auch Helena genannt) ist bereits 1791 verliehen worden und war im selben Jahr in Betrieb gegangen. 
1832 hatte die Förderung rund 200 Tonnen erreicht. 
1839 begann das Teufen eines Schachtes für den Übergang zum Tiefbau, der jedoch nur zeitweise in Betrieb war. 
1856 ist mit dem Teufen des Schachtes (nahe Bahnhof Witten) begonnen worden. 
Das Gewerkschaftsstatut für die Zeche Helene Tiefbau wurde dem Bergamt 1867 eingereicht.
1870 förderte das Bergwerk nahezu 52.000 Tonnen Kohle (218 Beschäftigte).
Im folgenden Jahr entstand durch Konsolidation (Helene, Heinrich und andere) die Zeche Helene Tiefbau. Die Förderung betrug 1871 rund 60.000 Tonnen (236 Beschäftigte).
1872 ergaben sich erhöhte Wasserzuflüsse, die fast zum Ersaufen des Bergwerks führten.
1880 erreichte die Förderung (247 Beschäftigte) ca. 56.000 Tonnen.
Die Zechen Helene Tiefbau und Nachtigall Tiefbau sind 1883 zum Bergwerk Vereinigte Helene-Nachtigall konsolidiert worden. Die Zeche Helene hat als einzige Zeche im Wittener Raum um 1890 eine Kokerei betrieben. Wegen des sehr starken Wasserzuflusses geriet die Zeche Helene in wirtschaftliche Schwierigkeiten und stellte am 1.Juli 1896 die Förderung ein.

Die nachfolgende Karte ist ein Ausschnitt aus der "Übersichtskarte des klev.-Westf. Steinkohlenbeckens, Blatt Witten, Nr. 211" aus dem Jahr 1929.

Die Karte ist auch im PDF-Format vorhanden und kann per E-Mail angefordert werden (Achtung: 3,5 MB). Diese Darstellung kann, sofern der Acrobat-Reader installiert ist, stufenlos gezoomt werden und ermöglicht so eine genauere Betrachtung.



Die nachfolgende Karte ist der "Flözkarte des Westfälischen Steinkohlenbeckens, Sektor Witten C 6", aus dem Jahre 1886 entnommen. Es zeigt ein Grubenbild der Zeche Helene. Auch diese Karte ist im PDF-Format vorhanden und kann per E-Mail angefordert werden (Achtung: 3,5 MB).

Grubenbild der Zeche Helene aus dem Jahr 1886

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